28.02.2019

Die erste Heizperiode ist vorbei, das Haus hatte die Chance sich weiter zu setzen und zu trocknen. Dies ist aus unserer und der Sicht unseres Bauträgers Generalbau Peters auch ausreichend erfolgt, sodass nun die Fußbodenleisten (auch Sockelleisten genannt) angebracht werden konnten. Im Wesentlichen haben Fußbodenleisten die Aufgabe, bei den schwimmenden Belägen die unvermeidliche Dehnungsfuge zu verdecken und die Möbel auf „Respektabstand“ zur Wand zu halten, damit diese dort nicht ihre Spuren hinterlassen. Alle Räume, die wir mit Fliesen versehen haben hatten bereits vom Fliesenleger ihre Sockelleiste erhalten. In alle anderen Räume, die wir mit einer Designplanke ausgelegt haben, wurden nun solche Fußbodenleisten angebracht.

Bei den Leisten hatten wir die Wahl zwischen Vollholz und MDF (mitteldichte Faserplatten), die entweder foliert oder lackiert sind. Zwar sind die folierten MDF-Leisten ein wenig unempfindlicher gegen Feuchte als die massiven Brüder, nehmen aber mechanische Einwirkungen wie Stöße und Kratzer so übel, dass sie sich einfach nicht reparieren lassen. Ein kleiner Nachteil von MDF ist die Tatsache, dass es nicht so gut zu nageln sind wie Vollholz. Ein Vorteil hingegen ist der günstige Preis. Wir haben uns am Ende für lackierte Massivholzleisten entschieden. Der Grund war neben der geringeren Anfälligkeit für Kratzer auch der aus unserer Sicht etwas hochwertigere Eindruck durch das natürlichere Aussehen.

Das Anbringen der Leisten ist auf mehreren Wegen möglich. Entscheidet man sich dafür die Leisten zu schrauben muss man die Löcher ansenken, damit die Schraubenköpfe später nicht überstehen. Außerdem sollte man auf einen gleichmäßigen Abstand achten, denn die Schrauben bleiben später, ob mit oder ohne Abdeckkappen, gut sichtbar. Sollen die Leisten hingegen genagelt werden, sollten Stauchkopfnägel verwendet werden, die mit einem Körner leicht im Holz versenkt werden können. Die klitzekleinen Löcher sind später nur noch schlecht zu sehen. Die dritte Variante ist das Ankleben der Leisten, wofür man einen geeigneten Montagekleber nutzt. Bei uns wurde eine Mischung aus Kleben und Nageln angewandt.

Bleiben noch die Designfrage und die Maße. Hamburger Profil, Berliner Profil, Rund, Eckig etc. Wir hatten genug Auswahl und haben uns am Ende für eine schlichte eckige Variante entschieden. Da wir auch den Rest im Haus relativ schlicht, modern und zeitlos gehalten haben musste unsere Entscheidung zwangsläufig so ausfallen. Bei den Maßen haben wir auf ein paar Kleinigkeiten geachtet. Zunächst einmal sollte die Höhe der Sockelleiste ungefähr wie die Breite der Türzarge ausfallen und auch die Stärke sollte maximal der der Türzarge entsprechen. 58mm hohe und 16mm starke deckend weiß lackierte Fußbodenleisten aus Esche (SO1658FN6EW) zieren nunmehr unser Haus.

 

Nachdem das benötigte Material, sowie alle Geräte im Haus waren machten sich die Handwerker direkt an die Arbeit. Zunächst wurden alle Leisten zurecht geschnitten. Alle Fußbodenleisten an den zu überbrückenden Ecken und auch die Übergänge auf den langen Geraden bekamen eine 45°-Gehrung. Damit wurde eine saubere Verbindung geschaffen.

Als das komplette Haus mit Fußbodenleisten ausgelegt war wurde mit dem Kleben begonnen. Mit einer Döllken-Heißklebepistole HKP 220 wurde der passende Döllken-Heißschmelzkleber HKS 18/300 auf die Fußbodenleisten aufgetragen. Danach wurden die Leisten fest an die Wand gedrückt und fixiert. Innerhalb kürzester Zeit härtete der Kleber aus und stellte eine feste Verbindung her.

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Einige wenige Leisten wurden zusätzlich noch angenagelt. Da haben die Handwerker ihre Erfahrung genutzt und dies nicht nach einem vorgegebenen Schema gemacht. Mit einem Prebena Druckluftnagler 2p‑j/es40combi wurden die Stauchkopfnägel (Brads) in die Wand geschossen. Die benötigte Druckluft kam aus einem Pattfield – Ergo Tools – Kompressor.

 

Die Arbeiten wurden schnell und sauber durchgeführt. Im Anschluss wurden die Nagelstellen noch mit Acryl versehen, damit diese quasi unsichtbar sind. Unter den bodentiefen Fenstern hatten wir die Wahl zwischen einem Viertelstab (einer kleinen Holzleiste) oder einem zum Boden passenden Silikon. Wir haben uns für die Variante mit dem Silikon entschieden. Dies hatte keinen bestimmten Grund, sondern war ein Bauchgefühl.

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Verlassen wurde unser Haus in einem sehr sauberen Zustand. Während der Sägearbeiten wurde sowieso schon permanent ein Absauggerät mitlaufen gelassen und auch nach Fertigstellung wurde nochmals eine Reinigung durchgeführt. Wie schon beim Fußboden selbst, so wurde auch jetzt sehr gute und saubere Arbeit verrichtet.

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09.02.2019

Heute hat uns unser Grundversorger (E.ON) die Rechnung präsentiert. Nun wissen wir, dass Bautrockner, Luftentfeuchter und Estrichaufheizprogramm ungefähr 1.700€ gekostet haben. Damit haben wir geplant und das ist das auch ok. Im ersten Augenblick klingt das viel aber nur knapp 3 Wochen Trocknungszeit kosten eben an anderer Stelle. Wir würden es heute wieder so machen, denn die eingesparte Zeit von mehreren Wochen ist uns doch diese Euros wert gewesen.

02.02.2019

Heute bekamen wir dann endlich ein Schreiben der IB-SH. Diese schleust ja den KfW-Kredit durch und ist für unseren Makler der Ansprechpartner zu eben diesen. Wir mussten nach dem Ende aller Baumaßnahmen Unmengen an Bestätigungen und Berechnungen einreichen. Anscheinend haben wir tatsächlich alles ordnungsgemäß erledigt. Im Schreiben wurde uns mitgeteilt, dass die 10.000 € Förderung für das KfW-40-Haus genehmigt ist. Außerdem teilte man uns mit, dass der Betrag unserem Kreditkonto zum 30.04.2019 gutgeschrieben wird. Warum erst in drei Monaten? Versteht kein Mensch… drei weitere Monate Zinsen auf einen Betrag zahlen, der bereits genehmigt wurde.

Momentan gehen nach und nach Schreiben ein, wo wir unser Haus erklären müssen. Gefühlt jeder möchte Abgaben und / oder Steuern haben. Egal ob zB. Grundsteuer oder Niederschlagswasser, immer wieder müssen wir die Daten zu unserem Haus übermitteln, damit die exakte Gebühr berechnet werden kann. Auch nach der Fertigstellung des Hauses und dem erfolgten Einzug geht also der Papierkrieg weiter.

15.01.2019

Bis auf 3 Plissees im Arbeitszimmer haben wir mittlerweile alle erhalten und angebaut. Da unser Ankleidezimmer komplett in weiß gehalten wurde haben wir mit den dortigen Plissees etwas Farbe reingebracht. Auf den Bildern wirkt das Türkis leider nicht so super wie es in echt tatsächlich aussieht. Außerdem ist das Fenster in der Ankleide im unteren Bereich feststehend. Somit haben wir die Plissees nicht wie an allen anderen Fenstern beidseitig verschiebbar gewählt, sondern im unteren Bereich oben feststehend und im oberen Bereich unten feststehend. Auch hier ist die Montage nicht sonderlich schwierig. Die Qualität der Plissees von Germania ist absolut überzeugend.

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Auch unsere Duschen stehen uns nun beide zur Verfügung. Bei der Installation der kleinen Dusche waren leider die Türen nicht sauber ausgearbeitet und wir mussten auf Ersatz warten. Dieser traf heute ein und wurde durch die Firma Haack-Glasduschen direkt installiert. Mit sehr viel Ruhe, sowie einer exakten und sauberen Arbeit hat uns Herr Haack persönlich absolut überzeugt. Die Dusche im kleinen Bad ist eine Sanibel 5001-Glaseckdusche mit Pendeltüren. Diese lassen uns die Möglichkeit das kompakt geplante Bad etwas größer erscheinen und mehr Raum zu nutzen. Die verchromten Haltestangen an den beiden kleinen feststehenden Seitenwänden sorgen für eine zusätzliche Stabilität der Dusche. Herr Haack gab uns außerdem noch Hinweise zur optimalen Reinigung und erklärte uns einige Dinge zu den verwendeten Materialien.

19.12.2018

Das Haus vervollständigt sich immer mehr. Heute haben wir die ersten Plissees von Germania angebaut. Sie entsprechen exakt unseren Vorstellungen und sehen dazu noch schick aus. Trotz der Tatsache, dass wir die Maße selbst genommen haben passen sie ausgezeichnet. 😉

 

Unser HWR-Regal hat ebenfalls seinen Dienst aufgenommen. Der Tischler hat exakt gearbeitet und das Regal passend in die dafür vorgesehene Lücke gesetzt. Nun haben wir reichlich Platz zur Aufbewahrung diverser Dinge und ein wenig mehr Ordnung im Haus. Das Regal wirkt sehr stabil und wurde sogleich einer Belastungsprobe mit mehreren Säcken Katzenstreu unterzogen. Zudem wurden die 21er Birke Multiplexplatten noch mit weißer Farbe versehen, damit das Regal auch optisch gut in den Raum passt. Auch den Tischler Benno Borchert können wir bedenkenlos weiterempfehlen.

14.12.2018

Nachdem am Anfang der Woche die Tür, die Aluprofile und sonstige Kleinigkeiten am Carport fertiggestellt wurden, kam heute der Elektriker der Firma Elektro Schröder GbR und hat die Deckenspots, den Bewegungsmelder und die Steckdosen angeschlossen. Nun können wir alles nutzen und haben auch Licht unterm und im Carport. Eine schnelle und saubere Arbeit des Elektrikers können wir bestätigen. Dabei hat er uns noch sinnvolle Tipps für die Elektroplanung gegeben und umgesetzt.

Insgesamt müssen wir sagen, dass die Qualität des Carport von Carport Norddeutschland absolut erstklassig ist. Die Montage durch die beauftragten A&W-Werke lief teilweise extrem schleppend aber wurde am Ende mit ein paar behobenen Mängeln abgeschlossen. Etwas Geduld hat es uns schon gekostet aber die oben angesprochene Qualität der Materialien macht das dann wieder weg. Es ist halt ein junges Unternehmen was sich noch im Aufbau befindet. Die Kommunikation mit Herrn Bollmann funktioniert gut und ist per Mail und / oder Telefon möglich.

08.12.2018

Damit unser Haus nicht völlig einsichtig ist haben wir uns bei der Firma Germania Plissees bestellt. Die Fenster in den Bädern, der Küche, dem Wohnzimmer, dem Gästezimmer und der Ankleide werden damit versehen. Insgesamt sind es 23 Fenster in verschiedenen Größen. Die Auswahl ist riesig, der Preis übrigens auch. Das unterschätzt man tatsächlich. Wir haben uns für das Model Duette Fixe ELAN beidseitig verschiebbar entschieden. Dieses hat eine wabenähnliche Struktur und ist blickdicht. Außerdem haben wir eine weiße Metallschiene und passende Luxaflex Handgriffe ausgewählt. Die Lieferung soll zum Teil noch vor Weihnachten erfolgen. Wir haben die Bestellung so aufgesplittet, dass zunächst die Bäder und die Ankleide einen Sichtschutz erhalten.

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Wir haben nochmal ein Sanitärunternehmen aus der Region kommen lassen um uns ein Angebot für einen Wartungsvertrag für die Wärmepumpe und das Lüftungssystem zu machen. Wir hoffen in Kürze diesen zu erhalten.

 

Herr Haack von der Firma Haack-Glasduschen hat uns heute mit einem Kollegen zusammen die Duschwand im oberen Bad eingebaut. Wir haben dort jetzt eine große begehbare Dusche mit einer auf Maß angefertigten Sanibel 5001 Walk-In-Glasduschwand in der Größe 2,094m x 1,445m. Das Glas der Firma Sprinz besteht aus 8mm dicken Sicherheitsglas und ist zusätzlich durch eine verchromte eckige Haltestange gesichert. Die Abdichtung erfolgte mit einem transparenten Naturstein Silicon Ottoseal S70. Dabei handelt es sich um einen neutral vernetzenden 1K-Silicon-Dichtstoff – MEKO-frei. Zudem ist er fungizid ausgestattet und hat einen Dehnspannungswert bei 100% (ISO 37, S3A): 0,5 N/mm². Im unteren Bad wurden zumindest die feststehenden Seitenwände und die Haltestangen montiert. Die Sanibel 5001-Glaseckdusche mit Pendeltüren im kleinen Bad im Erdgeschoss wird Anfang 2019 fertiggestellt, da beide Türen bei der Lieferung fehlerbehaftet waren. Die Eckdusche wird mit 0,90m x 0,90m deutlich kleiner sein, ist aber auch „nur“ für die Gäste  gedacht. Auch hier werden ein 8mm Sicherheitsglas und verchromte Haltestangen verwendet.

Die Bestellung der Duschen erfolgte bei uns über die Firma Peter Jensen. Da das Großhandelsunternehmen nicht direkt an den Endkunden verkauft wird noch ein Sanitärunternehmen dazwischen geschalten. Dieses hat lediglich die Aufgabe die Rechnung zu schreiben und das Geld einzusammeln. Die Vergütung dieses Unternehmens erfolgt durch Peter Jensen.