12.04.2020

Es gibt Dinge auf die jeder gern verzichtet. Es gibt Dinge, die kann man als Hausbesitzer selbst nur schwer beeinflussen, da man auf die Mitarbeit aller anderen Hausbesitzer angewiesen ist. Es sind Dinge, die aber mit einer gewissen Vernunft aller beherrschbar sind. In den letzten Wochen hatten wir im Ort eine Rattenplage. Diese kleinen Nager sind wirklich lästig und können große Schäden verursachen. Zumeist halten sie sich in der Kanalisation auf und ernähren sich dort hauptsächlich von Essensresten, die sorglos ins WC geschmissen werden. Auch oberirdisch sind sie unterwegs und tummeln sich in dunklen Verschlägen oder auch an Müllsammelplätzen, immer jedoch auf der Suche nach Nahrung. Komplett ausrotten wird man sie nicht können aber was kann man tun, wenn die Population überhandgenommen hat? Die Gemeinde hat in Verbindung mit dem zuständigen Amt im Kreis einen Rattenbekämpfungsplan entworfen und alle Hausbesitzer der betroffenen Region angewiesen für einen vorgegebenen Zeitraum Rattengift auszulegen. Entweder nutzt man dafür im Baumarkt / Fachhandel erworbenes Rattengift oder man holt einen Schädlingsbekämpfer dazu, der dann ein entsprechendes Produkt fachmännisch auslegt. Um die Kanalisation kümmert sich die Gemeinde selbst und hat dort entsprechende Maßnahmen zur Bekämpfung der Ratten getroffen. Selbstverständlich muss auf das oberirdisch ausgelegte Rattengift hingewiesen werden. Das haben wir mit einem selbstgebastelten Schild getan. Außerdem muss Sorge dafür getragen werden, dass andere Tiere wie z.B. freilaufende Katzen oder Hunde aber auch spielende Kinder nicht in direkten Kontakt mit den Ködern kommen. Daher haben wir eine entsprechend passende Köderbox erworben und sicher aufgestellt.

Wir konnten glücklicherweise keine Schäden bei uns feststellen und auch die ausgelegten Köder wurden nicht angeknabbert. Ein gutes Zeichen. Aber wie können wir uns zusätzlich schützen? Die Lösung ist eine Rattenklappe. Auf dem Markt gibt es viele verschiedene Varianten aus diversen Materialien. Wir haben uns nach langer Recherche für eine Pipe|Sec Rattensperre Revisionsschacht entschieden. Die Vorteile lagen für uns auf der Hand:

  • Nachrüstbar in fast allen Rohren mit einer Nennweite von 100-250 DN
  • Für fäkalienhaltiges Abwasser geeignet
  • 100% selbstreinigend
  • Giftfrei und umweltfreundlich
  • Geringer Installationsaufwand
  • Hohe Funktionssicherheit und lange Lebensdauer
  • Aus hochwertigem, rostfreiem und säurefestem Edelstahl nach AISI 316 (V4A)

Es handelt sich um ein relativ einfaches System einer einseitig passierbaren Pendelklappe. Die Pipe|Sec Rattensperre wird dabei lediglich in das Abwasserrohr im Revisionsschacht eingeschoben. Zwei seitliche Stahlfedern und die Neoprenstreifen sorgen für einen festen Halt der Rattensperre im Kanalrohr. Durch die Montageschraube wird die Rattensperre vor dem Rohreinlass zusätzlich gesichert. Ein Verrutschen in das Rohr wird damit verhindert. Sofern man die Klappe in die richtige Richtung einbaut passieren Abwässer aus der Hauskanalisation diese ungehindert in Richtung Abwasserkanal. Umgekehrt können Ratten aus dem Abwasserkanal die zwei mit Zähnen besetzten Pendelklappen nicht überwinden. Durch die spezielle Anordnung und Formgebung der Pendelklappen und der Zahnspikes spült sich die Rattensperre bei jedem Spülvorgang von Verschmutzungen und Fasern frei. Auch wenn der Preis nicht gerade gering ist hat uns das Produkt überzeugt. Auch die Aufgrund des Materials vermutlich lange Haltbarkeit war ein Faktor für die Kaufentscheidung. Wir gehen nun davon aus, unser Haus zumindest vor Eindringlingen aus der Kanalisation für immer gesichert zu haben.

 

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